Nachhaltigkeit & ESG

Nachhaltigkeit bei der Standortabwicklung

Wenn ein Standort endet, entscheidet sich, ob seine Assets im Kreislauf bleiben oder verschrottet werden. assetaux setzt auf Verwertung statt Entsorgung. Das schont Ressourcen, senkt Kosten und lässt sich als Verwertungsquote dokumentieren, die Sie für Ihr ESG-Reporting nutzen können.

Besenrein übergebene Industriehalle nach nachhaltiger Verwertung
Mehr Wert im Kreislauf Dokumentierte Verwertungsquote Termingerecht & besenrein Nachweis für ESG & Verfahren
⚡ Zusammenfassung

Nachhaltigkeit bei der Standortabwicklung heißt: Assets so lange wie möglich im Wirtschaftskreislauf halten, statt sie zu entsorgen. assetaux bewertet, was ein Standort enthält, und führt jedes Stück dem höchstwertigen Weg zu, von der Weiternutzung über Verkauf, Aufbereitung und Spende bis zur stofflichen Verwertung. Was tatsächlich verwertet und was entsorgt wurde, halten wir als Verwertungsquote fest. Diese Dokumentation dient Konzernen als ESG-Baustein und Insolvenzverwaltern als Verfahrensnachweis. Alle Wertangaben sind Schätzungen.

Verwertung statt Entsorgung ist gelebte Kreislaufwirtschaft

Die nachhaltige Alternative zur Verschrottung bei einer Betriebsauflösung ist die Verwertung: Weiternutzung, Verkauf, Aufbereitung und Spende kommen vor Recycling und Entsorgung.

Ein Standort, der schließt, hinterlässt Maschinen mit Restlaufzeit, marktgängige Anlagen, werthaltige Bestände und Ausstattung, die anderswo gebraucht wird. Verwertung heißt, diese Werte im Umlauf zu halten, statt sie zu entsorgen. Deshalb prüfen wir zuerst, was sich verkaufen, aufbereiten oder spenden lässt, und entsorgen erst am Schluss, was keine Nutzung mehr findet.

Wer Wert aus einem Standort holt, hält Ressourcen im Kreislauf. Wie diese Rangfolge im Detail funktioniert, steht im Beitrag Kreislaufwirtschaft bei der Standortabwicklung.

Linearer Weg oder Kreislauf im Vergleich

Linear entsorgen

  • Räumen und entsorgen als Standardweg
  • Werthaltige Assets werden mit verschrottet
  • Entsorgungskosten fallen in voller Höhe an
  • Ressourcen verlassen den Kreislauf
  • Kein belastbarer Nachweis über den Verbleib

Mit assetaux im Kreislauf

  • Erst verwerten, dann entsorgen, was übrig bleibt
  • Wert bleibt erhalten und mehrt Masse oder Erlös
  • Der Erlös senkt direkt die Kosten der Räumung
  • Ressourcen bleiben so lange wie möglich im Umlauf
  • Verwertungsquote wird dokumentiert

Abfallhierarchie nach § 6 KrWG und die Verwertungswege bei assetaux

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz gibt mit der Abfallhierarchie des § 6 KrWG eine Rangfolge vor: Vermeidung vor Vorbereitung zur Wiederverwendung, dann Recycling, sonstige Verwertung und zuletzt Beseitigung. Unsere Verwertungshierarchie folgt dem Gedanken dieser Rangfolge. Ein Unterschied ist dabei wichtig: Was verkauft oder weitergenutzt wird, wird gar nicht erst zu Abfall.

Stufe der Abfallhierarchie (§ 6 KrWG)In der Standortabwicklung bei assetaux
VermeidungVerkauf und Weiternutzung: Marktgängige Maschinen und Ausstattung wechseln den Eigentümer und werden gar nicht erst zu Abfall.
Vorbereitung zur WiederverwendungAufbereitung: Reinigung, Instandsetzung und Teiletausch machen Assets wieder nutzbar.
RecyclingStoffliche Verwertung: Nicht marktfähige Bestandteile werden sortenrein dem Recycling zugeführt.
Sonstige Verwertung und BeseitigungEntsorgung als letzter Schritt für alles, was sich weder nutzen noch stofflich verwerten lässt.

Die abfallrechtlichen Belege stammen von den zugelassenen Partnerbetrieben, mit denen wir für Entsorgung und Vernichtung arbeiten. Wie die gesetzliche Rangfolge im Detail funktioniert und was sie für eine Betriebsauflösung bedeutet, steht im Beitrag Abfallhierarchie nach § 6 KrWG in der Standortabwicklung.

Verwertungsquote und Nachweis für Ihr ESG-Reporting

Nachhaltigkeit wird erst dann zum belegbaren Vorteil, wenn sie dokumentiert ist. Deshalb halten wir fest, welcher Anteil des Bestands weiterverwendet, verkauft, aufbereitet oder gespendet wurde und was in die Entsorgung ging. Diese Verwertungsquote hat zwei Adressaten:

Für berichtspflichtige Unternehmen lässt sich die Aufstellung dort verwenden, wo Abfall- und Ressourcendaten ohnehin gefordert sind: in der Abfallbilanz, bei den Angaben zu Ressourcenabflüssen nach ESRS E5 oder als Datenpunkt für vor- und nachgelagerte Emissionen (Scope 3). Die Einordnung in den Bericht übernehmen Ihre Berichtsverantwortlichen; wir liefern die dokumentierten Rohdaten je Projekt. Welche Daten das konkret sind, zeigt der Beitrag ESG-Nachweis bei der Standortschließung.

Ein und derselbe Nachweis dient beiden. Grundlage ist eine saubere Bewertung und Inventarisierung am Anfang, denn sie entscheidet, wie viel sich überhaupt der Verwertung zuführen lässt.

Belegbare Verwertung statt plakativer Umweltaussagen

Nachhaltigkeit ist bei assetaux kein Marketingbild, sondern die Folge des Geschäftsmodells. Deshalb sind wir hier bewusst zurückhaltend: Wir nennen keine erfundenen CO₂-Zahlen und behaupten keine Siegel, die wir nicht führen. assetaux hat keine eigenen Umweltzertifikate, sondern arbeitet mit zugelassenen Partnerbetrieben, die die nötigen Nachweise ausstellen, etwa für Entsorgung oder zertifizierte Vernichtung.

Was wir belegen, ist das, was tatsächlich passiert ist: welcher Anteil des Bestands weiterverwertet und welcher entsorgt wurde. Diese Zahl ist prüfbar und für einen Insolvenzverwalter oder eine Konzernleitung mehr wert als eine plakative Umweltaussage.

Diese Seite beschreibt den Ansatz von assetaux und ist keine Rechts-, Steuer- oder Umweltberatung. Umfang und Form der Dokumentation werden im Einzelfall vereinbart; Wertangaben sind Schätzungen.

Machen Sie die Nachhaltigkeit Ihres Standorts belegbar.

Nach einer Begehung sagen wir Ihnen, was sich verwerten lässt, und dokumentieren die Verwertungsquote.

Standort bewerten lassen

Häufige Fragen zu Nachhaltigkeit und ESG bei der Abwicklung

Ist eine Betriebsauflösung nachhaltig?
Sie kann es sein, wenn sie auf Verwertung statt Entsorgung setzt. Werden Maschinen, Anlagen und Ausstattung weitergenutzt, verkauft, aufbereitet oder gespendet, bleiben Wert und Material im Kreislauf und müssen nicht neu produziert werden. Genau darauf ist die Abwicklung bei assetaux ausgelegt.
Was ist die nachhaltige Alternative zur Verschrottung von Maschinen?
Die Verwertung: Eine Maschine, die verkauft, weitergenutzt oder aufbereitet wird, bleibt im Wirtschaftskreislauf und muss nicht neu produziert werden. Verschrottung ist erst dann sinnvoll, wenn kein Markt und keine Nutzung mehr vorhanden sind. Bei einer Betriebsauflösung prüft assetaux deshalb zuerst den Verkaufsweg und erst zuletzt die Entsorgung.
Bekomme ich einen Nachweis für mein ESG-Reporting?
Ja. Wir dokumentieren, was verkauft, aufbereitet, gespendet oder stofflich verwertet wurde und was entsorgt werden musste. Diese Verwertungsquote lässt sich als Baustein für Ihr Nachhaltigkeits- oder ESG-Reporting nutzen und belegt zugleich die ordnungsgemäße Verwertung.
Welche Daten liefert eine Abwicklung für den CSRD- oder ESG-Bericht?
Die Dokumentation hält fest, welcher Anteil des Bestands weiterverwendet, verkauft, aufbereitet oder gespendet wurde und was in die Entsorgung ging. Berichtspflichtige Unternehmen können diese Angaben als Datenpunkt für Abfallbilanz und Ressourcenabflüsse (ESRS E5) nutzen. Die Einordnung in den Bericht übernimmt Ihr Berichtsteam; wir liefern die dokumentierten Rohdaten je Projekt.
Hat assetaux Nachhaltigkeits- oder Umweltzertifikate?
assetaux führt keine eigenen Umwelt- oder Nachhaltigkeitszertifikate. Wir arbeiten mit zugelassenen Partnerbetrieben, die die jeweils erforderlichen Nachweise ausstellen, etwa für Entsorgung oder Vernichtung. Unser Beitrag ist über die dokumentierte Verwertung belegbar, nicht über ein Siegel.
Kostet Nachhaltigkeit bei der Abwicklung extra?
Nein, im Gegenteil. Jedes Stück, das verkauft oder gespendet statt entsorgt wird, senkt die Entsorgungskosten und bringt oft noch einen Erlös. Ökonomischer und ökologischer Vorteil fallen hier zusammen. Alle Wertangaben sind Schätzungen.
Gilt der Nachhaltigkeitsansatz nur für Büro oder auch für Industrie?
Für beides. Produktionsmaschinen, Werkzeugmaschinen, Lager- und Fördertechnik, Fuhrpark und Labortechnik ebenso wie Büro- und IT-Ausstattung lassen sich verwerten statt entsorgen. Bei Industrieanlagen ist der erhaltene Wert je Einheit oft am höchsten.
Wie vermeidet assetaux Greenwashing?
Wir nennen keine erfundenen CO₂-Zahlen und behaupten keine Siegel, die wir nicht haben. Belegt wird, was tatsächlich passiert ist: welcher Anteil des Bestands weiterverwertet und welcher entsorgt wurde. Diese Zahl ist prüfbar und sagt mehr als jede Werbeaussage.

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